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Insekten, Mauerbiene, Osmia bicornis, rufa, Solitärbiene, Nistholz, Schlupfwespen, Schmalbauchwespe, Gattung Gasteruption

Mauerbiene

(neue Bezeichnung: Osmia bicornis, veraltete Bezeichnung: Osmia rufa)

-gehört zu den häufigsten Solitärbienen im zeitigen Frühjahr.

Entdeckt habe ich diese Insekten, als sie unsere Hauswand nach Öffnungen abgesucht haben. In ein Abfallholz habe ich flugs 8.0 mm große Löcher gebohrt, die sofort angenommen wurden. Als genug Nahrung eingebracht und die Eiablage erfolgt war, begann das Zumauern der Öffnung. In wenigen Minuten war eine dünne Scheibe als Verschluss hergestellt, die durch weiteres Ausmauern verdickt wurde. Wo das Baumaterial (Lehm und Speichel) während des Transportes deponiert ist, habe ich nicht ergründen können. Es müssen jedenfalls größere Mengen sein , denn die Veränderungen von Bild 7 zu 8 und von Bild 8 zu 9 sind jeweils mit nur einem Anflug erzielt worden.

Nistholz für Schlupfwespen  

In einen Buchen- oder Eichenklotz - ohne Imprägnierung, ohne Farbe! - werden ca. 4 cm tiefe,  glatte Löcher gebohrt (ohne Fransen!) . Der Lochdurchmesser kann in Stufen von 2.5 mm bis 8.0 mm betragen. Ich habe gestaunt, dass es fast für jede Lochgröße eine eigene Wespenart gibt. Der Aufstellort muss unbedingt trocken sein, am besten der Vollsonne ausgesetzt. Eine besondere Pflege ist nicht notwendig. Flugbetrieb herrscht ausschließlich an sonnigen- bis heißen Tagen (38 Grad unter dem Vordach!).   

Ein natürlicher Feind ist die Schmalbauchwespe (Gattung Gasteruption). Nur das Weibchen (Foto) ist mit einem Legebohrer ausgestattet, der zur Eiablage in das Holz gedrückt wird.