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Erfahrungen aus der Beobachtung mit der Infrarot-Kamera beim Einsetzen von Hummel-Königinnen.

 Die Versuchsanordnung im Einzelnen:

Hummelnistkasten (Typ Krenz, wie an anderer Stelle beschrieben) mit einer veränderten Deckel-Konstruktion. Zu sehen sind das Kamera-Gehäuse mit Kabelzuführungen für 12 V-Stromversorgung und Signalleitungen zum Video-Recorder.            

                                              Nistkasten Typ Krenz

Deckel-Innenansicht: 

Zur besseren Lichtstreuung ist der Deckel mit Alu-Folie ausgekleidet. Mittig ist das Kamera-Gehäuse montiert. Deutlich ist das Objektiv zu erkennen mit den jeweils links und rechts angebrachten 2 x 3 Infrarot-Dioden.

Blick von oben in den Nistkasten in normaler farblicher Darstellung der drei verschiedenen Nistmaterialien: Links unten Moos, links oben Mäusestreu (gebraucht!) aus der Zoohandlung mit einem Tupfer Polstererwatte, rechts oben ein kleiner Ballen Polstererwatte.

An der Vorderfront ist der verkleidete Niedergang (Typ Krenz) mit Einstrittsöffnung zu sehen. Des weiteren ein Holzstift, der zum Freihalten der Eintrittsöffnung gedacht ist, wenn der Kasten im Normalfall mit einer deckenden Polsterwattenschicht abgedeckt ist. Der Boden ist mit Polstererwatte gleichmäßig abgedeckt.

Blick von oben in den Nistkasten in Darstellung einer Infrarot-Kamera. Zu sehen sind die gleichen Nistmaterialien vie zuvor beschrieben und zusätzlich eine Nestsuchende Königin bei Inspektion der verschiedenen Nistmaterialien.

Infrarot-Video-Clip Er zeigt 4 min 34 sek lang eine Nestinspektion in einer Nest-Situation vom März 2002. Der Clip ist leider 12,4 MB groß, die Ladezeit beträgt 64 min (was ungefähr 1.00 Euro kostet). Materialpreis und Versand einer Video-Kassette mit der Post würden ca. 5,00 Euro kosten!

Weiter Informationen zu diesem Clip in meinen Beiträgen vom  1.4.2002  und   11.4.2002 im Forum von www.bombus.de

Ergebnisse meiner Beobachtungen:

Leider war aufgrund des schlechten Hummel-Frühjahres 2001 (warmer Februar, kein Nahrungsangebot) die Ausbeute an Nestsuchenden Königinnen auf fünf Königinnen begrenzt. Insofern sind meine Ergebnisse nicht "repräsentativ" und nicht als Behauptungen zu sehen, sondern nur als Aufzählung dessen, was ich beobachten konnte.

Selbstzweifel an meiner Versuchsanordnung habe ich insofern, weil keine Nestgründung stattgefunden hat. Liegt es an der Größe des Nistraumes (Temperatur-Regelung) - wie bei  www.hymenoptera.de  nachzulesen ist?

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Erstellt am 6.5.2001  Letzte Änderung am 14.4.2002