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Die Hummelmotte  (Aphomia sociella)

    Meine Erfahrungen mit diesen "Tierchen" erstrecken sich über viele Jahre. Zuerst habe ich große Rettungsaktionen gestartet und durch Auseinandernehmen des Nestes mehrfach versucht, das Volk zu retten. Leider wurde das von den Hummeln missverstanden, denn sie wehrten sich heftig! Heute sage ich: "Das ist ein Stück Natur" und lasse es gewähren, wobei das bessere Ende  dann bei mir liegt, denn ich kann dadurch ihre Nachkommenschaft zerstören. Neu für mich hingegen ist, dass die Hummelmotten-Raupen den Nistkasten verlassen und sich auch ein  passendes Quartier außerhalb suchen, wie hier durch Bilder dokumentiert.

Nebenstehende Bilder zeigen einen Hummelkasten von unten (aus Spanplatte). Als "Füßchen" hatte ich drei Installations-Dichtringe unter den Kasten gelegt, um Feuchtigkeit fernzuhalten. Diesen Zwischenraum (zwischen Steinplatte und dem Hummelkasten-Boden) haben sie sich dann als Ort  ihrer Metamorphose ausgesucht.

Mir ist vorstellbar, dass auf der Suche nach einem geeigneten Ort eine Larve zufällig hinaus gefunden hat, aber nicht mehr den Weg zurück. Welche Art der Verständigung dazu führt, dass alle anderen folgten, bleibt wohl "Mottengeheimnis"?                              Mit einem Messer schneide ich den zähen Teppich vom Boden. In den deutlich erkennbaren Kannelierungen befinden sich , dicht aneinander gereiht, die wohlgenährten Raupen.

Durch Attackieren konnte ich diese beiden Larven zur Flucht aus ihrem Kokon bewegen. Einige Geschwister habe ich (samt Kokon) in ein Glas gegeben und in die offene Garage gestellt. So kann ich beobachten, wann sie schlüpfen. In der Regel Anfang bis Mitte Mai, je nach Temperaturverlauf des Frühjahres.

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Erstellt am 14.3.2000  Letzte Änderung am 31.08.2001